15.02.2020

Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky will Wien zur Sonnenenergie-Musterstadt machen 

 

Wien (OTS) – Bis 2040 soll Wien CO2-neutral sein. Dieses Ziel hat die Fortschrittskoalition im Regierungsprogramm vereinbart. Ein zentrales Handlungsfeld dafür sind die Energiewende und der massive Ausbau erneuerbarer Energien. Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky kündigt daher die größte Photovoltaik-Offensive in der Geschichte an. „Unser Ziel ist, dass wir bis zum Ende dieser Regierungsperiode jedes Jahr so viele Photovoltaik-Anlagen errichten wie in den letzten 15 Jahren zusammen“, so Czernohorszky. „Wir wollen Wien zur Sonnenenergie-Musterstadt machen.“ 
Bis 2025 soll die Gesamtleistung der Photovoltaik (PV)-Anlagen in Wien von derzeit 50 auf 250 MWpeak steigen, bis 2030 auf 800 MWpeak. Dafür braucht es Photovoltaik-Flächen in der Größenordnung von 90 bis 100 Fußballfeldern pro Jahr. Eine neue Servicestelle für die Wienerinnen und Wiener, die Vereinfachung von Genehmigungsverfahren für PV-Anlagen sowie die Verdreifachung der Förderungen von PV-Anlagen von 1 auf 3 Millionen Euro pro Jahr bringt bereits heuer 2021 neuen Schwung in den Ausbau der Sonnenenergie. 

 

Der Fokus liegt auf einem städtetauglichen Ausbau, das heißt auf Flächen wie Dächer, Fassaden, Parkplätze, Deponien und Kraftwerksflächen, Restflächen von Infrastruktureinrichtungen (z.B. Lärmschutzwände), Betrieben oder Schulen. Dieses Flächenpotential soll kreativ genutzt werden. Den Vorrang haben dabei öffentlich nicht zugängliche und damit von der Allgemeinheit nicht nutzbare Flächen. Mit neuen Förderschwerpunkten sollen technisch anspruchsvollere, innovative PV-Lösungen gefördert werden, z.B. mit PV-Folien, fassadenintegrierter Photovoltaik oder Beschattung durch PV-Anlagen auf Dächern mit zusätzlicher Begrünung. 

 

 

Stadt Wien geht als engagiertes Vorbild voran  
„Die Stadt Wien wird dabei als engagiertes Vorbild vorangehen und, wo immer es möglich ist, PV-Anlagen auf öffentlichen und stadtnahen Gebäuden und Flächen errichten“, so Czernohorszky. Eine erste Einschätzung des Potentials allein auf Dächern öffentlicher Gebäude ergibt ein Potential von ca. 50 MWpeak. Das entspricht einer Fläche von etwa 300.000 m². 

 

Auch Anlagen von BürgerInnen, die sich zu erneuerbaren Energiegemeinschaften zusammenschließen, sollen stärker forciert werden. Dazu wird eine neue Servicestelle geschaffen, die gemeinsam mit BürgerInnen und Betrieben Projekte entwickelt und sie durch alle Phasen ihres PV-Projektes beratend begleiten wird. 

 

Die PV-Offensive wird daher auch ein starker Impuls für den Wiener Arbeitsmarkt sein. Denn für tausende zusätzliche Anlagen bis 2025 braucht es ausreichend PlanerInnen, Fachkräfte, HandwerkerInnen, InstallateurInnen. „Damit schaffen wir rund 1.200 dauerhafte Arbeitsplätze in der Ostregion“, so Czernohorszky. 

 

Quelle: www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210129_OTS0048/wien-startet-groesste-photovoltaik-offensive-der-geschichte 

 

Für den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen stellt der Bund heuer 100 Millionen Euro an Förderungen bereit. In Niederösterreich ist die Nachfrage bisher groß. Seit Jahresbeginn wurden 4.000 Anträge gestellt, neben Privaten vor allem für Bürgerbeteiligungsprojekte. 

 

Dutzende Solarpaneele versorgen die Volksschule in Wolkersdorf (Bezirk Mistelbach) ab sofort mit Sonnenenergie. Daran angeschlossen sind aber auch die Sporthalle und der Eislaufplatz. „Wir denken aber schon an Energiegemeinschaften, sodass etwa die Energie auch dann, wenn die Schule in den Ferien geschlossen hat, in anderen Haushalten oder Gemeindegebäuden genutzt werden kann“, sagt Bürgermeister Dominic Litzka (ÖVP). 
Das Besondere: die neue PV-Anlage ist ein Bürgerbeteiligungsprojekt, neben der Gemeinde beteiligen sich auch 30 Bürger.  
Allein seit Jahresbeginn wurden in Niederösterreich 4.000 Förderanträge im Ausmaß von zehn Millionen Euro gestellt. „Wir erwarten für 2021 etwa drei Mal so viele Photovoltaik-Anlagen als wir noch 2019 hatten, zwischen 12.000 bis 14.000 Anlagen“, ist Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) optimistisch: „Das reden wir von einer enormen Wirtschaftskraft und wichtigen Arbeitsplätzen gerade auch im ländlichen Raum.“ 

 

Um die Klimaziele zu erreichen fordert Pernkopf aber erneut einen raschen Beschluss des Erneuerbaren Ausbau Gesetzes (EAG). Damit soll u.a. auch die langfristige Finanzierung der Energiewende geregelt werden. „Wenn das Gesetz kommt, werden in Niederösterreich sofort 550 Millionen Euro investiert und dann haben wir in den nächsten Monaten mehr Strom aus erneuerbaren Energien für 425.000 Haushalte“, sagt Pernkopf. 

 

Quelle:  www.noe.orf.at/stories/3087616/  

 

Deutschland zeigt es vor, wie die Wärmewende funktionieren kann. Während bei unserem Nachbarland thermische Solaranlagen so gefragt wie nie zuvor sind, schafft es die österreichische Regierung nicht, ähnliche Rahmenbedingungen zu schaffen.  

 

Der Unterschied von D und A: Förderungsbedingungen 
Österreich ist jenes Land, in dem die meisten thermischen Flachkollektoren der Welt gebaut werden. Die Wertschöpfung bei Solarwärmeanlagen erfolgt zu drei Viertel in Österreich, die Branche sichert so über 1.200 wertvolle Vollzeitarbeitsplätze. Umso verwunderlicher ist es, dass die Förderbedingungen im Heimmarkt Österreich für die Errichtung von thermischen Solaranlagen nicht unbedingt rosig sind. Während in Deutschland der Umstieg von Öl auf erneuerbare Hybridsysteme mit einer thermischen Solaranlage mit bis zu 55 % (inkl. MwSt., max. 33.000,- Euro) gefördert werden, wird in Österreich die Errichtung einer Solaranlage lediglich vom Bund mit 700 Euro belohnt (Anm.: Die Förderung läuft noch bis 31. März 2021). Begründet wird dies damit, dass keine weitere CO2-Einsparung mehr mit einer Solarwärmeanlage gegenüber der Wärmepumpe oder einem Pelletskessel erreicht werden kann. 
Aus Sicht des Verbandes Austria Solar ist das eine sehr kurzsichtige Denkweise: Die Energie aus der Sonne ist die unabhängigste, klimaneutralste Energieform, die es gibt. Es macht Sinn, wenn die Sonne scheint, keine Pellets zu verbrennen oder Strom für die Wärmepumpe zu verbrauchen. Aus diesem Grund hat Deutschland auch Hybridsysteme derart stark in den Fokus gerückt. 
  
In Deutschland hat der Kombi-Bonus zu einem Boom am Markt geführt, dieses Erfolgsmodell sollte auch nach Österreich übertragen werden. „Wir fordern seit langem die Aktion „Raus aus Öl“ um einen thermischen Solarbonus wie in Deutschland zu erweitern, doch die Politik zögert“, so Roger Hackstock, Geschäftsführer des Branchenverbandes Austria Solar. 
 

Quelle: https://hlk.co.at/a/wo-ist-die-solarwaerme-offensive 

Hörtendorf – Die Vorprojektierungen sind abgeschlossen und wichtige Punkte für die Umsetzung geklärt. Mit der Photovoltaik-Anlage auf der 99.000 m2 großen Deponieabdeckung könnten 5.000 Haushalte versorgt werden. Der Baustart ist nach Abschluss der Behördenverfahren noch heuer im Herbst geplant.

 

„Die Vorprojektierung für das Projekt Deponie Hörtendorf ist positiv abgeschlossen worden. Wir können ab sofort mit der Projekteinreichungsphase beginnen. Ziel ist es, mit einer der größten Photovoltaik-Anlagen des Landes ab spätestens 2024 rund 5.000 Klagenfurter Haushalte mit sauberem Sonnenstrom zu versorgen“, erklärt Entsorgungsreferent Vizebürgermeister Wolfgang Germ (FPÖ).

 

Demnach würde die Landeshauptstadt mit der zur Verfügung stehenden Fläche von etwa 99.000 m2 jährlich circa 22.300.000 kWh Sonnenenergie produzieren. Und das über rund 20 Jahre. Dadurch können bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 4.400 kWh/Anno pro Haushalt 5.000 Klagenfurter Haushalte mit Strom versorgt werden. 

Spätestens 2024 soll die PV-Anlage auf der ehemaligen Mülldeponie Hörtendorf den Betrieb aufnehmen. 

 

Quelle: www.5min.at/202102350018/ehemalige-muelldeponie-wird-photovoltaik-park/ 

Die Förderung wird 2021 als Kombination aus Einmalzuschuss (maximal 250 Euro pro Kilowatt, maximal 30 Prozent der Errichtungskosten) und einem erhöhten Einspeisetarif (7,06 Cent pro Kilowattstunde, 13 Jahre Förderlaufzeit) für Anlagen mit 5 bis 200 Kilowatt Leistung vergeben. 
 
Drei Wochen nach dem Start der aktuellen Förderrunde zieht der österreichische Branchenverband Photovoltaic Austria eine erste Bilanz. Und die fällt nicht gut aus: Bislang hat nur knapp die Hälfte der etwa 7.000 eingereichten Projekte eine Förderzusage erhalten. Ersten Abschätzungen zufolge könnten daher bis zu 200 Megawatt Photovoltaik-Leistung nicht realisiert werden. 
 
Paierl moniert zudem, dass das Förderbudget veraltet sei und nicht mehr den Klimazielen Österreichs angepasst sei, besonders im Hinblick auf den anvisierten Zubau von elf Gigawatt bis 2030. Er verlangt, dass die baureifen Photovoltaik-Projekte auf Gebäudedächern, die aktuell leer ausgehen, durch das seit langem in Bearbeitung befindliche Erneuerbare-Ausbau-Gesetz (EAG) erhalten. Dafür müssten im Gesetz aber Bedingungen geschaffen werden, die eine Schlechterstellung vermeiden. Um zu verhindern, dass die Projekte nicht einfach liegen gelassen werden, müssten jetzt unter anderem gesonderte Fördermittel ausgewiesen werden. 

 

Quelle: www.pv-magazine.de/2021/02/02/photovoltaic-austria-moniert-defizite-bei-der-oesterreichischen-photovoltaik-tariffoerderung/ 

 

Die förderbare Leistung pro Anlage wird von bisher drei Kilowatt auf fünf erhöht. 


„Somit fördert das Land nun größere Flächen, um noch mehr Strom aus erneuerbarer Energie zu unterstützen. Aufdach-Anlagen und Konstruktionen, die in das Dach oder das Gebäude integriert sind, können nun größer errichtet werden. Damit erreichen wir eine Verbesserung für alle Salzburgerinnen und Salzburger, ob Betrieb oder privat, die sich für eine Photovoltaik-Anlage entscheiden“, so Umweltreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn. 
Drei Millionen Euro stehen heuer bereit 
 
Der Fördersatz bleibt mit 600 Euro pro Kilowatt-Peak gleich. Damit sind ab sofort bis zu 3.000 Euro abzuholen. Und: Alle Anträge, die ab 1. Jänner 2021 eingebracht wurden, richten sich rückwirkend nach den neuen Bestimmungen. 
 
Quelle: www.regionews.at/newsdetail/Photovoltaik_Foerderungen_werden_noch_attraktiver-354757 

Es ist verhext: Noch nie gab es so viel (von Politiker*innen versprochenes, angekündigtes, in Aussicht gestelltes) Geld für den Ausbau der Photovoltaik, noch nie waren so viele Bürger*innen, Betriebs-Inhaber*innen und Gemeinden begeistert auf den Klimawandel-Zug aufgesprungen – oder besser: Wollten aufspringen. 
„Genauso hoch ist zeitgleich aber auch der Ärger und das Unverständnis der Branche, da zum aktuellen Zeitpunkt nur knapp die Hälfte der eingereichten PV-Projekte auch eine Förderzusage erhielten. Die restlichen gut 3,5 Tausend Projekte gingen bis dato leer aus. Ersten Abschätzungen zufolge handelt es sich um bis zu 200 MW PV-Leistung, die nicht umgesetzt werden kann. “ (österreichische Branchenverband Photovoltaik Austria (PVA) 
 
 „Jetzt fehlen für einen wesentlichen Teil dieser Projekte die Fördermittel“, verdeutlicht Herbert Paierl, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Photovoltaic Austria, den Ärger der Branche. „Auch wenn das Förderbudget jenem der Vorjahre entspricht, ist es veraltet und nicht mehr an den Klimazielen des Bundes angepasst – besonders im Hinblick auf einen Zubau von 11 GW bis 2030.“ 
 
Hintergrund ist der unerwartete Vorgehen des Ministeriums, das geplante Erneuerbaren-Ausbau Gesetz (EAG) zu verschieben. Es sollte schon Ende vorigen Jahres in Kraft treten, doch weil noch kein Gesetz in Sicht ist, überraschte man die Branche mit der neuerlichen Dotation des Tarifförderungs-Topfes. Dieser sollte ursprünglich aber auslaufen und via EAG auf sogenannte Marktprämien umgestellt werden. 
 
Quelle: www.energie-bau.at/energie-wirtschaft/3535-photovoltaik-foerderungen-versiegen-ausbau-stockt-hilferufe-der-branche 

Die stetig wachsende Relevanz der Thematik führt dazu, dass im Internet eine Fülle an Informationen rund um PV-Anlagen zu finden ist. Auf der einen Seite können sich Eigenheimbesitzer dadurch ausführlich über das Für und Wider einer eigenen Solaranlage erkundigen. Auf der anderen Seite bietet es eine Plattform für Unsicherheiten oder gar Unwahrheiten. Dadurch verbreiten sich immer mehr hartnäckige PV-Irrtümer.

 

 

1. „Photovoltaik lohnt sich nicht“
Allein im Sinne der Nachhaltigkeit lohnt sich die Installation einer Solaranlage immer, denn die Sonne kann uns mit nahezu unerschöpflicher Energie versorgen, ohne dabei dem Klima zu schaden. Jede mit einer Photovoltaik-Anlage produzierte Kilowattstunde Strom schont also die Umwelt. Folglich gilt: Je mehr Solaranlagen es gibt, desto nachhaltiger wird unsere Energieversorgung.
Auch im Bereich der Stromkosten lässt sich festhalten, dass die Sonne uns ihre Energie vollkommen kostenlos zur Verfügung stellt. Jede Kilowattstunde Strom, die im Eigenheim selbst erzeugt und verbraucht werden kann, spart teuren Netzstrom, der sonst für circa 30 Cent pro Kilowattstunde eingekauft werden muss.

 

2. „Zur Herstellung einer Solaranlage ist mehr Energie nötig, als sie jemals erzeugen kann“
Laut Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) beläuft sich die energetische Amortisationszeit einer Solaranlage auf etwa zwei Jahre. Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer einer Anlage von circa 25 Jahres wird also knapp zehneinhalbmal so viel Energie gewonnen, wie zur Herstellung benötigt wird.

 

3. „Nur die Südseite lohnt sich“
Schließlich besteht oftmals die Annahme, dass eine Solaranlage nur bei unverschatteter Südausrichtung des Daches ausreichend Strom erzeugen könnte. Dies geht oftmals einher mit der Befürchtung, dass die Sonne in Deutschland nicht stark genug scheint. Diese Bedenken sind allerdings vollkommen unbegründet.
Die Ausrichtung der Photovoltaik-Anlage ist hierbei nicht so relevant, wie viele vermuten. Neben der Südseite eines Daches eignen sich auch die West- und Ostseite hervorragend für die Installation von Solarmodulen. Die geringere Stromausbeute lässt sich hier durch zusätzliche Module kompensieren.

 

Quelle:  https://efahrer.chip.de/solaranlagen/solarenergie-lohnt-sich-nicht-das-sind-die-6-groessten-irrtuemer-ueber-pv-anlagen_102849 

In Salzburg ist bei Photovoltaikanlagen noch viel Luft nach oben – trotz Klimaschutzzielen, die es umzusetzen gilt. Mit einer neuen Förderung soll nun ein Anreiz für private Haushalte und Landwirte geschaffen werden. Die förderbare Leistung pro Anlage von bisher drei Kilowatt wird auf fünf erhöht.  
 
Im Vorjahr hat das Land Salzburg rund 650 Anträge für Photovoltaikanlagen genehmigt. 2021 hat sich das Fördervolumen verdoppelt. Rund 3 Millionen Euro stehen zur Verfügung. Für den Einzelnen sind Förderungen bis 3.000 Euro möglich. „Das Geld ist nicht das Problem, eher sind es die Kapazitäten bei den Handwerkern, die das installieren“, sagt Heinrich Schellhorn. Denn es fehle noch an Firmen, die Photovoltaikanlagen umsetzen. 
 
Photovoltaik selten auf Privatdächer verbaut 
Doch längst sind nicht nur große Solaranlagen wie auf Firmengebäuden von Bedeutung – jede noch so kleine auf Privatdächern zählt. Bei Bauernhöfen ist das Interesse noch verschwindend gering. 
 
Strombedarf steigt weiter – Photovoltaik als Chance 
Der Strombedarf pro Haushalt steige kontinuierlich, sagt der Energieberater Wolfgang Bieber. „Beim Heizen gibt es immer mehr Wärmepumpen, beim Kühlen mehr Kühlanlagen. Bei der Mobilität geht alles in Richtung Strom und auch die IT und die Technik verschlingen sehr viel Strom“, so Bieber. 
Der europäische Beinahe-Stromausfall Anfang Jänner gibt dem Energieberater zu denken. Autonomie und Unabhängigkeit werden daher wieder wichtiger. Allerdings sei bei der erneuerbaren Energie nicht die Stromerzeugung selbst das Problem, sondern eher die Netzstabilität, erklärt Bieber. 
 
Quelle:  https://salzburg.orf.at/stories/3089001/ 

„Mit Niederösterreichs Gemeinden haben wir kongeniale Partner, die Vorreiter und Vorbilder zugleich sind, wenn es um den Einsatz von erneuerbaren Energien und das Einsparen von Energie geht. So sind etwa die „Energie-Spar-Gemeinden“ eine besondere Erfolgsgeschichte. Durch die Umrüstung auf LED-Technik sind bereits 186.000 Lichtpunkte ersetzt worden. Das entspricht der Strecke von St. Pölten bis New Delhi in Indien“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Das Land Niederösterreich wird auch heuer bis zu drei Millionen Euro im Rahmen der Aktion bereitstellen. 

 

Neu aufgenommen in das Förderprogramm werden intelligente Straßenbeleuchtungen. Dabei sind die einzelnen Lichtpunkte mit einem Bewegungssensor ausgestattet. Wenn die Sensoren Verkehrsteilnehmer erkennen, wird das Beleuchtungsniveau kurzfristig hochgefahren. Ansonsten bleibt die Beleuchtung auf einem niedrigen Niveau (z.B. 20 Prozent).  

Hinkünftig unterstützt das Land Niederösterreich die Gemeinden mit bis zu 150 Euro je getauschtem Lichtpunkt für die Installation einer intelligenten Straßenbeleuchtung. 

 

Darüber hinaus sind im Rahmen der Aktion 280 Photovoltaik-Anlagen installiert und rund 100 Gebäude an Biomasse-Nahwärmeanlagen angeschlossen worden. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf betont: „Seit 2012 sind im Zuge der Energie-Spar-Gemeinden 1.100 Energieprojekte umgesetzt und 130 Millionen Euro investiert worden. Das bringt eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: Denn damit wird Energie gespart, es werden Impulse für die Wirtschaft gesetzt und es entstehen Arbeitsplätze.“ 

 

“ Im vergangenen Jahr hat die Förderberatung NÖ über 1.000 Gemeindeprojekte begleitet, wodurch 10 Millionen Euro für die Gemeinden gesichert werden konnten. Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl dazu: „Dieses Service ist ein echter Wettbewerbsvorteil für unsere Gemeinden und ermöglicht die Umsetzung von mehr ökologischen Projekten im Vergleich zu anderen Regionen.“ 

 

Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210206_OTS0011/verlaengerung-der-aktion-energie-spar-gemeinde-und-neuer-anreiz-bei-intelligenter-strassenbeleuchtung 

Scientists in Singapore have conducted a review of all existing methods to produce colorful opaque and semitransparent perovskite solar cells for applications in BIPV and urban environments. They identified two general approaches consisting of coloring the perovskites via external or internal modifications. 
 
“The main requirements for efficient perovskite solar cell integration in an urban context include the possibility of color tunability maintaining high power conversion efficiencies, the simplicity and scalability of the fabrication processes, and transparency,” the research group explained, noting that there is an unavoidable trade-off between the aesthetic properties and light-harvesting in similar devices. 
 
Internal modifications 
One of the two approaches is based on the modifications of the perovskite cell’s internal layers, such as the absorber, the electron transporting layers (ETLs), the hole transporting layer (HTLs), or the electrodes. 
Specific methods that belong to this category include: working on the perovskite through compositional engineering or through tuning the thickness of the perovskite film; the alteration of the ETL or HTL by tinting or thickness variation or the incorporation of nanostructures, which the academics described as a promising method for good reproducibility and scalability without sacrificing the cell efficiency;  
 
External modifications 
The external approach includes the following techniques: the use of dielectric mirrors or colorful coatings to make colorful perovskite solar cells, although with limited light absorption and efficiency; the simple deposition of a colorful coating on top of the surface of semitransparent perovskite cells; the application of spin-coating pigments on the thin silver semitransparent electrode of a perovskite cell; and the use of narrow-bandwidth reflective filters (NBRFs) on the front of the Indium tin oxide (ITO)/glass layer. 
“The external modifications lead to minimal limitations on the reproducibility, fabrication, and stability of the perovskite solar cells or semitransparent perovskite cells,” the academics explained. 

Klimaneutralität (Netto-Null) bis 2050 ist das aktuelle Mantra der EU-Klimapolitik, verbunden mit dem Anspruch, dass dieser Plan ausreicht, um die Pariser Ziele zu erreichen. Leider bleibt von dieser Annahme bei näherer Betrachtung nicht viel übrig und damit bleiben Zweifel an der Angemessenheit der europäischen Klimapolitik insgesamt. Denn das Erreichen der Klimaneutralität in 30 Jahren wird sich als weitgehend unzureichend erweisen, um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Die wissenschaftlichen Beweise dafür sind überwältigend, wie das jüngste Policy Paper der Energy Watch Group zeigt. 
 
Das Beispiel Deutschland zeigt deutlich: Selbst wenn die Emissionen von 2021 bis 2050 kontinuierlich auf Null reduziert würden, würden allein in diesem Zeitraum fast zehn Milliarden Tonnen zusätzliches deutsches CO2 emittiert werden. Das entspricht etwa dem Dreifachen (Faktor 2,84) der Menge, die der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) auf Basis der wissenschaftlichen – aber nicht offiziell kommunizierten – Daten des IPCC als deutsche Obergrenze zur Erreichung des 1,5 Grad Celsius-Ziels angibt. 
 
Was würde also wirklich auf Europa zukommen, wenn wir am Ziel der Klimaneutralität bis 2050 festhalten? Nicht unwahrscheinlich eine Klimakatastrophe jenseits von 3 Grad Celsius, ein Treibhaus-Erde-Szenario, in dem die menschliche Zivilisation, wie wir sie heute kennen, möglicherweise nicht mehr existieren kann. Die Nähe zu einem solchen (klima-)katastrophalen point of no return und die Geschwindigkeit, mit der wir auf diesen Punkt zusteuern, wird auf politischer Ebene, von den nationalen Parlamenten über die europäischen Institutionen bis hin zu den Medien und teilweise sogar in der Wissenschaft, weitgehend noch nicht wahrgenommen oder einfach ignoriert. Wer wie die Kommission behauptet, dass das Pariser Abkommen mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2050 erfüllt werden könnte, täuscht wissentlich oder unwissentlich die Öffentlichkeit. 
 
Um den Ausbau der erneuerbaren Energien zu beschleunigen, wie es für die Einhaltung der Pariser Beschlüsse notwendig ist, ist die (Wieder-)Einführung einer Unterstützung für kleine und mittlere erneuerbare Energien (bis zu 60 Megawatt) durch Einspeisetarife oder Einspeiseprämien zusätzlich zu den gegebenen Auktionssystemen für erneuerbare Energieprojekte im industriellen Maßstab erforderlich. 
 
Wenn wir es ernst meinen, die am 15. Dezember 2015 vereinbarten Ziele zu erreichen, brauchen wir erstens dringend mehr Studien und Forschung, die sich an den Notwendigkeiten der Klimawissenschaft orientieren und dementsprechend das katastrophale Klimarisiko, das uns bevorstehen könnte, berücksichtigen. Dazu gehört zweitens, politische Ziele wie die Klimaneutralität bis 2050 als unzureichend abzulehnen und stattdessen Szenarien, Benchmarks und politische Leitlinien zu entwickeln, die zeigen, was wirklich nötig ist, um die Ziele von Paris zu erreichen. 
 
Quelle:  https://www.pv-magazine.de/2021/02/09/mit-dem-ziel-klimaneutralitaet-bis-2050-bleibt-paris-unerreichbar/ 
 

Für ökologische Maßnahmen gibt es die erhöhte Investitionsprämie von 14 Prozent – aber nur bis 28. Februar 2021 

Wien (OTS) – „Betriebe, die eine Photovoltaik-Anlage oder einen Stromspeicher errichten wollen, sollten das jetzt tun. Denn diese Investitionen rentieren sich besonders rasch“, rät Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).  

 

Die Anschaffung rentiert sich schon nach wenigen Jahren – ausreichend Sonneneinstrahlung und Eigenverbrauch natürlich vorausgesetzt“, so Schwarzer. Bis dato amortisierte sich die Investition meist erst nach gut zehn Jahren. 

Konkret wird die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage vom Klima- und Energiefonds mit einem Investitionszuschuss von bis zu 250 EUR pro kWp unterstützt, außerdem können Unternehmen neben der erhöhten Investitionsprämie von 14 Prozent noch die degressive Abschreibungsmethode nutzen.  

 

Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210209_OTS0093/wkoe-schwarzer-investitionen-in-photovoltaik-rechnen-sich-derzeit-besonders-rasch 

Auf der Consumer Electronic Show werden jedes Jahr zahlreiche große Neuerungen präsentiert. Immer wieder versuchen aber auch eher unbekannte Firmen die Aufmerksamkeit zu nutzen, um kleine und hilfreiche Produkte vorzustellen. Ein Beispiel dafür war in der Vergangenheit etwa der smarte Wasserhahn. In diesem Jahr fand die Show aufgrund der Corona-Pandemie rein virtuell statt. Die Firma GoSun nutzte die Gelegenheit dennoch, um zwei neue Produkte vorzustellen: Der GoSun Brew kann alleine mit Solarenergie Kaffee kochen, während der GoSun Flow die selbe Energiequelle nutzt, um Wasser zu reinigen. Beide Erfindungen sind vor allem für Outdoor-Abenteuer gedacht. Die Energieversorgung über Solarmodule bietet sich dabei an, weil die Funktionsweise so vollkommen autark ist. Es gibt also keinen Akku, der regelmäßig geladen werden muss. 
 
Quelle:  https://www.trendsderzukunft.de/go-sun-kaffee-kochen-und-wasser-reinigen-mit-solarenergie/ 

Die Pläne für eine Photovoltaikanlage sind auf Schiene: In der letzten Gemeinderatssitzung wurde die Umwidmung des Grundstücks von Günther Knautz – er hatte mit seinen ursprünglichen Plänen einer Abfallbehandlungsanlage für Aufregung gesorgt – beschlossen. Die dafür angestrebte Widmung lautet auf Grünland-Photovoltaikanlage. 

 

 „Es hat sich gezeigt, dass bei den aktuell in Verwendung befindlichen Modulen in Kombination mit der dunklen Farbe eine Blendwirkung nahezu auszuschließen ist. Das Ergebnis ist in Kürze zu erwarten“, informiert SPÖ-Bürgermeisterin Ingrid Klauninger. Die Umwidmung wurde neben einer Stimmenthaltung einstimmig beschlossen. 

ÖVP-Gemeinderat Johannes Halbauer hat sich aus drei Gründen seiner Stimme enthalten. Als Jagdleiter des Genossenschaftsjagdgebietes Theresienfeld spricht für Halbauer der jagdliche Aspekt eine große Rolle. Mit der Einzäunung der 15 Hektar großen Fläche fällt viel Lebensraum für Wildtiere weg. Die nicht vorgesehene Stromspeicherung der Anlage ist ein weiteres Argument dagegen. „Photovoltaikanlagen produzieren in unseren Breiten nur zu etwa 20% der Zeit tatsächlich Strom. Eine Stromspeicherung zum Ausgleich der Stromüberschüsse wird deshalb immer wichtiger werden, um die Stromnetze zu stabilisieren“, so der Gemeinderat. Der dritte Punkt sei, dass PV-Anlagen im Grünland in Konkurrenz mit Anbauflächen für Nahrungsmittel stehen. „Eine Photovoltaikanlage ist mir zwar viel lieber als eine Müllverbrennungsanlage, aber man könnte es besser machen.“ 

Vorgesehen sind etwa 44.000 Paneele. 

 
Quelle: https://www.noen.at/wr-neustadt/theresienfeld-photovoltaik-projekt-nimmt-form-an-theresienfeld-photovoltaik-sonnenenergie-gemeinderat-print-248427506 

SALZBURG. Insgesamt 52 Millionen Euro will die Stadt im heurigen Jahr in ihre Bauvorhaben investieren. Eine wesentliche Rolle bei den einzelnen Projekten soll dabei der Klimaschutz spielen. Denn im Rahmen des „e5-Programms“, bei dem die Energie-Maßnahmen evaluiert und Städte und Gemeinden unterstützt werden, ihre Energieeffizienz und den Anteil regionaler erneuerbarer Energie zu erhöhen, bewegt sich die Stadt Salzburg bundesweit im Mittelfeld.  

Zwar hat die Stadt nach 2016 jetzt zum zweiten Mal vier „e“ bekommen und sich im Vergleich zur letzten Evaluierung um mehr als vier Prozentpunkte steigern können, aber „es fehlt noch einiges, um unsere Klima- und Energieziele zu erreichen“, sagt die zuständige Stadträtin Martina Berthold (Bürgerliste). Sie wolle alle Projektplanungen auf ihre Klimagerechtigkeit hin überprüfen.  

„In einigen Bildungsbauten werden thermische Sanierungen, der Einbau von Photovoltaikanlagen, Fassadenbegrünungen und Erneuerungen der Sanitäranlagen durchgeführt. Die Arbeiten werden dabei hauptsächlich in den Sommerferien umgesetzt“, so Berthold.

 

Photovoltaik muss ausgebaut werden 
 Nachholbedarf in puncto Klimaschutz sieht die grüne Stadträtin vor allem im Bereich der Wärmeversorgung durch den Ausbau von Photovoltaik und im öffentlichen Verkehr. „Das hat auch der jüngste Bericht zum e5-Programm gezeigt. Es braucht einen deutlichen Ausbau der erneuerbaren Energien in unserer Stadt, derzeit wird bei 55 Prozent der kommunalen Gebäude auf diese gesetzt“, sagt Berthold. Es sei viel in Vorbereitung, was Photovoltaikanlagen betrifft. 
„Im Wirtschaftshof haben wir die Photovoltaikanlage vergrößert, im Sportzentrum Nord wird ein Solar-Zaun gemacht. Auch im Bauhof und im Recyclinghof braucht es Photovoltaik“, so Berthold. 

 

Großes Thema sei auch der Ausbau der Fernwärme von Seiten der Salzburg AG. Klar ist für Berthold auch, dass die Stadt für den Klimaschutz mehr Geld in die Hand nehmen müsse. „Unsere Forderung nach einem Klimaschutzbeauftragten wurde ja leider abgelehnt. Es braucht aber dringend mehr personelle Ressourcen für Experten in diesem Bereich.“ 
 
Quelle: https://www.meinbezirk.at/salzburg-stadt/c-politik/bei-photovoltaik-gibt-es-noch-viel-luft-nach-oben_a4472862 

Paukenschlag in Sachen Raumplanungsnovelle: Die Bundesregierung hat in der Ministerratssitzung in der Nacht auf Mittwoch Einspruch gegen die Novelle erhoben. Durch die Windkraft- und Photovoltaikabgabe liege eine Gefährdung von Bundesinteressen vor .

 

Als „unfreundlichen Akt gegenüber dem Burgenland und ganz schlechten politischen Stil“ bezeichnete der zuständige Landesrat Heinrich Dorner den Einspruch der Bundesregierung. „Ohne mit dem Land in Kontakt zu treten, wird uns heute mitgeteilt, dass im Ministerrat Einspruch gegen unsere Raumplanungsnovelle erhoben wurde.“ Damit blockiere man auf Betreiben von Bundeskanzler Sebastian Kurz und Finanzminister Gernot Blümel nicht nur den Ausbau der Photovoltaik-Anlagen, sondern stürze auch die Gemeinden in ein mögliches finanzielles Chaos. 

 

Im Land wird nun mit Hochdruck an einer neuen Lösung gearbeitet. „Wir werden unsere Gemeinden mit Sicherheit nicht im Stich lassen, auch wenn ihnen die ÖVP-geführte Regierung in den Rücken fällt“, verspricht Dorner. 


Quelle: https://www.krone.at/2339784 

50 Millionen Euro stellte das Ministerium 2020 zur Verfügung, es gab knapp 16.000 (15.957) Förderanträge. Die meisten Installationen habe es in Niederösterreich (4.811), Oberösterreich (4.456) und der Steiermark (2.958) gegeben, teilte das Ministerium mit. 

 

Mit dem Geld seien Photovoltaik-Anlagen (PV) mit einer Leistung von rund 332 MWP (Megawatt peak) errichtet worden, das sei so viel wie rund 80.000 PV-Dächer von Einfamilienhäusern. Durch die 50 Millionen Euro, die aus dem Fördertopf kamen, seien 332,4 Millionen Euro an Investitionen ausgelöst worden. 

 

„Jede Investition, die in den PV-Ausbau und in die klimafreundliche Zukunft investiert wird, ist ein wichtiger Impuls für unsere lokale Wirtschaft. Wir sind mit dem Upgrade für Österreich und unserer Photovoltaik-Offensive auf dem besten Weg und so muss es weitergehen“, sagte Klimaministerin Leonore Gewessler (Grüne) laut einer Aussendung. 
 
Quelle: https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/photovoltaik-foerdertopf-wurde-2020-komplett-ausgeschoepft;art385,3351383 

St. Pölten (OTS/NLK) – 2020 holten niederösterreichische Landsleute mit mehr als 30 Prozent die meisten Fördergelder zur Errichtung von PV-Anlagen nach Niederösterreich. Mit dem 16. Februar 2021 stellt der Bund weitere 36 Millionen Euro für Photovoltaik-Anlagen und Speicher zur Verfügung. Ab 17 Uhr können Förderanträge online eingereicht werden. Alle Informationen zur Förderung und Anmeldung unter www.oem-ag.at. 
Die Antragstellung läuft in zwei Schritten: Zuerst muss ein „Ticket“ gelöst und die wichtigsten Daten eingeben werden. In einem zweiten Schritt erfolgt nach frühestens 18 Stunden bis spätestens 240 Stunden der Abschluss des Antrags. 
Auch die Zahlen aus dem Bundesländervergleich machen großen Mut für die Zukunft: Beim Fördertopf für Photovoltaikanlagen 2020, der zur Gänze ausgeschöpft wurde, gingen über 30 Prozent der Fördergelder nach Niederösterreich. Das ist mehr als in jedem anderen Bundesland. 
 
Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210215_OTS0123/ab-16-februar-zusaetzlich-36-millionen-euro-fuer-sonnenenergie 
 

Die Fensterscheiben enthalten lumineszierende Solarkonzentratoren, die Licht absorbieren und zu Solarzellen an ihren Rändern weiterleiten. Die farbenfrohe Optik wird mit einer geringen Effizienz erkauft – der Wirkungsgrad liegt nur bei knapp drei Prozent. 
 

„Im Gegensatz zu einer Standardanlage am Dach hören LSC-Fenster aber nie zu arbeiten auf“, sagt Yilin Li, von der School of Engineering der Rice University. Sie wandelten auch dann noch Licht in Energie um, wenn die Sonne schon längst untergegangen ist. „Tatsächlich haben Tests gezeigt, dass sie sogar effizienter sind, wenn sie Umgebungslicht von LEDs im Inneren von Gebäuden umwandeln. Und das, obwohl direktes Sonnenlicht an die hundert Mal stärker ist“, erklärt Li. 
 
Quelle: https://www.pv-magazine.de/2021/02/17/us-forscher-entwickeln-farbige-photovoltaik-fensterscheiben/ 

Der PEM-Elektrolyseur mit zehn Megawatt Leistung soll in der Raffinerie Schwechat installiert werden. Die Investitionssumme beträgt 25 Millionen Euro. OMV will den produzierten grünen Wasserstoff selbst nutzen. 
Die PEM-Anlage mit einer Leistung von zehn Megawatt soll jährlich 1500 Tonnen grünen Wasserstoff liefern. Die Inbetriebnahme ist für das zweite Halbjahr 2023 geplant. OMV und die auf Infrastruktur- und Energiefinanzierungen spezialisierte Bank Kommunalkredit investieren je 12,5 Millionen Euro. Woher der Strom für die Elektrolyse kommen soll, teilte OMV nicht mit. 
Seine CO2-Emissionen sollen damit um bis zu 15.000 Tonnen pro Jahr sinken. Das Projekt wird durch den österreichischen Klima- und Energiefonds unterstützt und ist Teil der WIVA P&G – Wasserstoffinitiative Vorzeigeregion Austria Power & Gas. 
 
Die OMV will ihre Treibhausgasemissionen bis spätestens 2050 netto auf Null bringen – unter anderem durch CO2-Abscheidung und -Speicherung beziehungsweise -Verwendung sowie durch den Einsatz von grünem Wasserstoff und erneuerbaren Energien. 
 
Quelle: https://www.pv-magazine.de/2021/02/16/omv-will-oesterreichs-groesste-anlage-fuer-gruenen-wasserstoff-bauen/ 
 

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