05.11.2020

Die in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen trugen mehr als 7,0 Terawattstunden zur Nettostromerzeugung in dem Monat bei. Nur die Windkraftanlagen zeugten noch etwas mehr. Die Photovoltaik-Anlagen erzeugten jedoch mehr Strom als die Gas- und Braunkohlekraftwerke, wie die Auswertung des Fraunhofer ISE zeigt.

 

 

Grafik: Fraunhofer ISE/Energy Charts 

 

Rund 0,5 Terawattstunden mehr trugen die Windräder zur Nettostromerzeugung im Juli als die Photovoltaik-Anlagen bei. Dies entspricht einem Anteil von 18,4 Prozent für die Windkraft und 18,3 Prozent für die Photovoltaik. Die Nettostromerzeugung ist dabei der Strommix, der tatsächlich aus der Steckdose kommt, da die industrielle Erzeugung für den Eigenverbrauch nicht berücksichtigt wird.

 

Quelle: https://www.pv-magazine.de/2020/08/14/energy-charts-photovoltaik-im-juli-fast-staerkste-stromerzeugungsquelle-in-deutschland/

Eine besonders hohe Zustimmung gibt es für Solaranlagen auf und an Gebäuden. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Naturbewusstseinsstudie des Bundesumweltministerium und des Bundesamts für Naturschutz. 
Unter den möglichen Techniken zur Umsetzung der Energiewende schneiden Photovoltaik-Anlagen auf und an Gebäuden mit deutlichem Abstand am besten ab: 58 Prozent der Befragten finden sie gut, weitere 35 Prozent können sie zumindest akzeptieren. Offshore-Windkraftanlagen stimmen demnach 37 Prozent der Befragten zu, 41 Prozent halten sie für akzeptabel – Windkraftanlagen an Land finden 23 Prozent gut und 47 Prozent akzeptabel. Photovoltaik-Freiflächenanlagen bewerten 21 Prozent als positiv und 40 Prozent als akzeptabel. Den Autoren zufolge zeigt sich mit diesen Zahlen, dass die Menschen mehrheitlich Optionen mit vergleichsweise geringer Eingriffstiefe in das Landschaftsbild unterstützen oder zumindest akzeptieren würden.

 

Die sechste bundesweite Befragung zum Bewusstsein der Bevölkerung für Natur, Naturschutz und biologische Vielfalt wurde Ende 2019 erhoben. In dieser Studie wurden die Teilnehmer zu den Aspekten der biologischen Vielfalt, zur Mensch-Natur-Beziehung, zu Schutzgebieten, zur Energiewende, zur Agrogentechnik und zur Artenkenntnis und zu den Chancen der Digitalisierung befragt. Die Studie ist den Herausgebern zufolge in ihrer Aussagekraft für ganz Deutschland repräsentativ und bezieht Menschen aus allen Regionen und sozialen Lagen Deutschlands ein. Sie wird alle zwei Jahre veröffentlicht. 

 

Quelle: https://www.pv-magazine.de/2020/08/14/photovoltaik-gilt-als-bevorzugte-technik-fuer-die-energiewende/

Niederösterreich: Ein neuer Meilenstein konnte im Bereich der Sonnenstromerzeugung erreicht werden:

 

400 MW Sonnenstrom werden erfolgreich ins niederösterreichische Netz integriert. Diese Leistung wird mithilfe von insgesamt 40.000 Anlagen erreicht.

 

 

„Niederösterreich ist damit nicht nur in der Windkraftnutzung die Nummer 1, sondern auch in der Nutzung der Sonnenkraft bei den Spitzenreitern“, erläutert EVN Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz. „Als Netzbetreiber ermöglichen wir die Energiewende. Gleichzeitig stellt uns der Ausbau der erneuerbaren Energien aber auch vor große Herausforderungen“. 
Denn im Unterschied zu klassischen Kraftwerken liefern Wind und Sonne nicht durchgehend Strom. Und der Strom entsteht – vor allem bei der Windkraft – meist nicht dort, wo er verbraucht wird. Für den Transport und die sinnvolle Speicherung dieser Strommengen sind große Investitionen in die Netzinfrastruktur nötig. 
„Netz NÖ investiert derzeit rund 200 Millionen Euro jährlich in die Netzinfrastruktur, um die Versorgungssicherheit sicher zu stellen“, so Szyszkowitz.

 

 

Quelle: https://www.noe.news/meilenstein-40-000-photovoltaikanlagen-im-niederoesterreichischen-netz/ 

In Deutschland wurden im Jahr 2019 rund 35,7 Prozent weniger Treibhausgase ausgestoßen als 1990. Das geht aus dem Klimaschutzbericht 2019 hervor, den das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen hat. Dank Corona rückt für 2020 sogar das 40-Prozent-Ziel in Reichweite.

 

Der größte Beitrag zur Emissionsminderung kam 2019 von der Energiewirtschaft – Folge gestiegener Emissionshandelspreise und der wachsenden Bedeutung erneuerbarer Energien.

 

Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, im Vergleich zu 1990 seine Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 Prozent zu reduzieren. Dem Klimaschutzbericht 2019 zufolge, den das Bundeskabinett am Mittwoch abgesegnet hat, wurde 2019 im Vergleich zu 1990 eine Reduktion von 35,7 Prozent erreicht – 2018 lag die Minderung bei rund 32 Prozent, 2017 bei 27,5 Prozent. Die Gesamtemissionen 2019 sanken demnach gegenüber dem Vorjahr 2018 um fast 54 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente beziehungsweise um 6,3 Prozent auf rund 805 Millionen Tonnen. 

 

Dass Deutschland 2020 entgegen aller bisherigen Prognosen tatsächlich sein 40-Prozent-Ziel erreichen könnte, liegt jedoch nicht an den diversen beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen, sondern an möglichen zusätzlichen Effekten der Covid-19-Pandemie. „Wenn nun die tatsächlichen Treibhausgas-Emissionen für das Jahr 2020 voraussichtlich deutlich niedriger ausfallen, könnte das 40-Prozent-Ziel erreicht werden“, heißt es im Klimaschutzbericht. Aber: „Das Ausmaß des Emissionsrückgangs infolge der Corona-Pandemie ist derzeit noch mit Unsicherheiten behaftet und lässt sich noch nicht genau vorhersagen.“ 


Quelle: https://www.pv-magazine.de/2020/08/19/klimaschutzbericht-2019-emissionen-in-deutschland-sinken-schneller/ 

Mit dem Projekt „Unser Eigenstrom“ ermöglicht die Energie Graz, dass Solarenergie auf Dächern genutzt wird. 
Die Coronakrise rückte das Thema Klimaneutralität vorübergehend in den Hintergrund, vom Pfad in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft will aber auch eine Stadt wie Graz nicht mehr abkommen. Eine vielversprechende Möglichkeit in urbanen Räumen wie Graz ist der konsequente Ausbau der Photovoltaik. Das deckt sich auch mit dem weit verbreiteten Wunsch von Bewohnern der Murmetropole, selbst produzierten Sonnenstrom vom eigenen Dach nutzen zu können. 
Mit dem Modell „Unser Eigenstrom“ kommt die Energie Graz diesem Wunsch nach: Mittlerweile ist es möglich, sogenannte Photovoltaik-Gemeinschaftsanlagen, die Sonnenenergie lokal und ohne Schadstoffe erzeugen, auf bis dato ungenützten Dachflächen von Mehrparteienhäusern zu installieren. Die Bewohner werden so zu ökologischen Eigenversorgern.

 

 

14 Anlagen in Graz 
Vor zwei Jahren gestartet, erfreut sich das Projekt mittlerweile großer Beliebtheit. Nach den Pilotanlagen im Geidorf-Center und bei einem Wohnhaus der Bewo in der Dreihackengasse entstanden im Vorjahr acht weitere Anlagen, erst kürzlich wurde nun die bereits 14. Anlage in der Green City in Betrieb genommen. 
Bei diesem neu entstandenen Wohnareal im Südwesten der Stadt wurden in nur fünf Wochen vier Photovoltaikanlagen am Dach errichtet. Sie erbringen eine Leistung von insgesamt 97 Kilowatt-Peak, die für 245 Wohnungen umweltfreundlichen Solarstrom erzeugen. „Bei neuen Wohnprojekten in unserer Stadt achten wir auch immer auf ökologisch nachhaltige Aspekte. Mieterstrommodelle und erneuerbare Energie sind dabei ein bedeutender Bestandteil“, sagt Bürgermeister Siegfried Nagl zum Projekt.

 

 

Infos zu „Unser Eigenstrom“ 

Sonnenstrom wird am Gebäudedach selbst produziert und genutzt.  
Die Kosten sind im Vergleich zu konventionellem Strom geringer.  
Rund 30 Prozent des Strombedarfs können abgedeckt werden.  
Es besteht kein Investitionsrisiko für den Bauträger.  
Ein- und Ausstieg sind jederzeit möglich.  

  

 

Wien (energate) – In Österreich ist diese Woche der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung auf knapp 90 Prozent gestiegen. Beim Verbrauch bewegte sich der Anteil der Erneuerbaren bereits in Richtung 100 Prozent. Das teilte der heimische Bilanzgruppenkoordinator APCS gegenüber energate mit. Demnach hatten Erneuerbare an der gesamten Stromerzeugung am 17. August einen Anteil von 87,7 Prozent. Das war der zweithöchste Wert in ganz Europa. „Weil der Verbrauch an diesem Tag kleiner war als die Erzeugung, wurde Strom exportiert. Nach unseren Berechnungen ergibt sich daher beim Verbrauch ein Erneuerbarenanteil von 96 Prozent“, erklärte Philip Rodemeyer, Experte für den Bereich Clearing bei APCS. 

 

Österreich bei Erneuerbaren europaweit auf dem zweiten Platz

Beim Anteil der Erneuerbaren wiederum liegt Norwegen mit einem Anteil von 98 Prozent und einer Strommenge von 380 Mio. kWh vorn. Österreich liegt bei den Erneuerbaren mit einem Anteil von 88 Prozent und der Menge von 152 Mio. kWh europaweit auf dem zweiten Platz. 

 

Quelle: https://www.energate-messenger.de/news/204858/oesterreich-erneuerbare-kratzen-an-der-100-prozent-marke 
 

Transparente Module könnten Strombedarf von Gebäuden stark senken 

 

Ein chinesisch-amerikanisches Forschungsteam hat nun funktionale, knapp 50% transparente Photovoltaik-Zellen entwickelt – berichtet die Universität von Michigan am 17.08.2020 in einer Medienmitteilung. Die Forschenden stellten einen neuen Effizienzrekord für farbneutrale, transparente Solarzellen auf und sind damit Wolkenkratzern als Stromquelle einen Schritt näher gekommen. 

 

Das Team erreichte 8,1 % Effizienz und 43,3 % Transparenz mit einem organischen oder kohlenstoffbasierten Design anstelle von konventionellem Silizium. Die Zellen weisen zwar einen leichten Grünstich auf, ähneln aber viel mehr dem Grau von Sonnenbrillen und Autofenstern. “Fenster, die sich auf der Vorderseite jedes Gebäudes befinden, sind ein idealer Standort für organische Solarzellen, weil sie etwas bieten, was Silizium nicht bieten kann, nämlich eine Kombination aus sehr hohem Wirkungsgrad und sehr hoher sichtbarer Transparenz”, so die Professoren Stephen Forrest und Paul G. Goebel.

 

Quelle:  https://www.solarify.eu/2020/08/20/799-fenster-solarzellen-erreichen-11-wirkungsgrad/  

(LK) Bier mit Kraft der Sonne brauen – Salzburgs größte, mit Crowdfunding finanzierte, Photovoltaik-Anlage entsteht demnächst auf den Dächern der Trumer Privatbrauerei in Obertrum. Trumer ist seit 2019 SALZBURG-2050-Partner des Landes und unterstützt somit Salzburg beim Klima- und Ressourcenschutz. Die Anlage ist auf 400 Kilowatt-Peak konzipiert und kann in der ersten Ausbaustufe bis zur Hälfte des zukünftigen Stromverbrauchs des Betriebs decken. 

 

Quelle: https://www.regionews.at/newsdetail/Brauerei_holt_sich_Sonne_aufs_Dach-324745 

Wien (energate) – Zwischen den Ausbauzielen der Bundesregierung bei Photovoltaik und den tatsächlichen Rahmenbedingungen klaffe eine große Lücke, so der Branchenverband Photovoltaik Austria gegenüber energate. 
„Die Potenziale für PV auf Gebäuden werden ohne grundlegende Änderungen der Gesetze bei Weitem nicht ausreichen. Wir fordern daher ein genaues Konzept auch für den Ausbau auf Freiflächen. Auch sollten Bauordnungen PV auf Neubauten verpflichtend machen, und das fällt in die Kompetenz der Länder und Gemeinden“, sagte Herbert Paierl, Vorstand von Photovoltaik Austria. 
  
Derzeit sind in Österreich Anlagen mit einer Leistung von etwa 1,6 Mrd. kWh installiert. Das Regierungsprogramm sieht bis zum Jahr 2030 einen Ausbau der Erneuerbaren von 27 Mrd. kWh vor, wovon der Photovoltaik elf Mrd. kWh zukommen, also eine knappe Verzehnfachung der jetzigen Kapazitäten. Das entspricht einem jährlichen Zubau von 1,7 Mrd. kWh, während der derzeitige Zubau in Österreich rund 0,2 Mrd. kWh ausmacht. „Das Eine-Million-Dächer-Programm von Umweltministerin Leonore Gewessler ist hier eine wichtige Unterstützung, aber niemand sagt, wie das zustande kommen soll. Auch auf der Ebene der Länder und Gemeinden sind die aktuellen Bestimmungen in den Bauordnungen nicht hilfreich. Die Stadt Wien hat im April eine Novelle angekündigt, wonach kein Wohngebäude mehr ohne PV errichtet werden soll, aber gekommen ist bisher nichts“, so Paierl. „Ohne Verpflichtungen wird es aber nicht gehen. Wir schlagen daher vor, bei Neubauten im Wohnbau für jede Wohnung eine Leistung von 1 kWpeak verpflichtend zu machen. Bei Industriebauten sollen PV-Anlagen verpflichtend werden, die genau dem Anschlusswert für die Elektrik des Gebäudes entspricht.“ 
 
Quelle: https://www.energate-messenger.de/news/204951/pv-ausbau-fehlende-flaechen-und-buerokratie-als-groesste-probleme

„Für uns war klar, wenn wir einmal ein Haus und ein Dach haben, dann wollen wir das auch energetisch nutzen“, sagt Dominik Schmitz. Der studierte Umweltsystemwissenschafter lebt mit seiner Frau und den drei Kindern in Kritzendorf bei Wien und betreibt seit einem Jahr eine Photovoltaik-Anlage mit knapp 10 Kilowatt Leistung. Etwa 10.000 Kilowattstunden (kWh) Strom produziert die Anlage auf dem Einfamilienhaus. Sein fünfköpfiger Haushalt verbraucht aber nur 4000 kWh im Jahr. Dominik Schmitz wollte nicht nur das halbe Dach mit Modulen ausstatten und überlegte, wie er seinen Strom mit anderen teilen könnte. Direkt an ihre Nachbarn dürfen die Schmitz‘ ihren überschüssigen Strom nicht verkaufen, das ist in Österreich gesetzlich nicht erlaubt.

 

Dominik Schmitz ist deshalb frisch gebackener Genossenschafter. Seit vier Monaten verkauft er seinen Sonnenstrom über die Energiegenossenschaft „Our Power“. So kann er weitere zwei Haushalte in der Region mit Strom versorgen. Und das rentiert sich für den Kleinanlagenbesitzer auch mehr. Denn Our Power ist ein Online-Marktplatz für Stromanbieter und -abnehmer. Erzeuger mit Kleinkraftwerken aus Erneuerbaren (Sonne, Wind, Wasser, Biomasse) können hier ihren Strom zu einem selbst bestimmten Fixpreis anbieten. Dominik Schmitz möchte 7 Cent pro kWh. Alternativ könnte er seinen Strom etwa bei der Ökostrom AG verkaufen. Hier bekäme er aber nur knapp die Hälfte. So macht sich seine Investition am Dach nach etwa 13 bis 14 Jahren bezahlt. Mit 1 Cent Aufschlag finanziert sich der Marktplatz. 

 

Quelle: https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/oesterreich/2073002-Mit-der-Kraft-der-Sonne-und-der-Buerger.html 

Weil der Netzausbau zu langsam voranschreitet, mussten heuer bereits 100 Millionen Euro in Strom aus Gasenergie investiert werden.

Der Corona-Lockdown hat aufgezeigt, was möglich wäre: In den Wochen, in denen österreichweit die Produktion weitgehend heruntergefahren wurde und der Stromverbrauch um bis zu 15 Prozent sank, hätte Österreich punktuell bereits mit Strom aus 100 Prozent erneuerbarer Energie versorgt werden können. Wasser, Wind- und Solarenergie hätten ausgereicht, um den Bedarf zu decken. Dennoch wurde Strom aus Gasenergie im Wert von 100 Millionen Euro zugekauft, rechnete die Austrian Power Grid (APG) in einem Pressegespräch am Freitag vor.

 

 

Günstiger Strom aus Westeuropa 
In Österreich werde viel und gerne über erneuerbare Energie geredet und zu wenig in die Tat umgesetzt, kritisiert die APG. Aktuelle Bauvorhaben wie das umstrittene Projekt in Salzburg stocken, zukünftige Ausbauten werden trotz des neuen Standortsicherungsgesetzes nicht schnell genug in Angriff genommen. In diesem „fundamentalen Systemwandel“ brauche es endlich mehr Verständnis dafür, dass die Energiewende gesamtheitlich gesehen werden müsse und nicht ohne ein starkes Netz gedacht werden könne, sagte der kaufmännische Vorstand Thomas Karral. Selbstverständlich bewege man sich dafür immer im Rahmen rechtsgültiger Bescheide. Was aber auch klar ist: Noch geht es ohne Elektrizität aus Gasenergie nicht dauerhaft.

 

Quelle: https://www.derstandard.at/story/2000119644899/oesterreich-haette-im-lockdown-100-prozent-erneuerbare-energie-nutzen-koennen 

In February, non-profit EU solar panel recycling body PV Cycle announced it had collected 5,000 tons of modules in France, of which 94.7% could be recycled. A reader asked us about the remaining 5.3% and here, PV Cycle’s communications manager, Bertrand Lempkowicz, responds.

 

Made up of aluminum, glass, plastic, copper, silver and silicon, solar panels are cut and crushed after the frame, cables and junction box have been removed. The components are separated and sent to separate recycling streams.

 

‘Exceptional’ recycling 
“Ninety-five per cent is an exceptional recycling figure, especially for a multi-component product,” PV Cycle communications manager Bertrand Lempkowicz told pv magazine France. “Only soda cans can claim to do better but they don’t reach 100% either. A washing machine doesn’t come close to 70% recycling, everyone has one but nobody cares.” 

 

What about the 5.3% of solar panel components that is not recycled? 
“The non-recycled materials are mainly dust trapped in the filters after shredding,” said Lempkowicz. “They don’t count [as part of a solar panel], but these filters will also be recycled. The dust can also be incinerated or used as a substitute for sand in construction, since glass, silicon and silicone are all derived from sand.

 

“The backsheet – the vinyl sheet on the back of the panel used to insulate the components – will be energy recovered. The EVA [ethyl vinyl acetate] or tedlar used [in backsheets] could be used as a binder for paint but this would require cleaning. It is actually more environmentally friendly to incinerate it (in a filtered incinerator) than to use tons of water to clean it” – thus demonstrating the cross-sectoral nature of solar module recycling. 

 

Quelle:  https://pv-magazine-usa.com/2020/08/26/recycling-pv-panels-why-cant-we-hit-100/?utm_source=pv+magazine+USA&utm_campaign=ea012f5829-RSS_EMAIL_CAMPAIGN&utm_medium=email&utm_term=0_80e0d17bb8-ea012f5829-159555342 

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Scroll to Top